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Alle reden von Gewalt an Schulen - aber was ist wirklich Status quo?
DOWNLOAD STUDIE ALS PDFakutibu Bildung führt derzeit eine Kurzstudie durch: Frankfurter Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 kommen dabei zu Wort. Es wird beleuchtet, wie es mit dem Thema Gewalt und Gewaltprävention aussieht.
18. Mai 2012, Frankfurt am Main: akutibu Bildung befragt im Mai 2012 100 Schüler im Raum Frankfurt. Die Befragung findet nicht über das Internet sondern Face-to-Face statt. Der standardisierte Fragebogen enthält 4 Frageblöcke:
Fragebogen Gewalt an Frankfurter Schulen
akutibu Bildung, 65719 Hofheim am Taunus
Dein Alter: ____Jahre m:_ oder w:_
1) Wurdest Du innerhalb dieses oder letzten Jahres schon einmal während der Schulzeit geschlagen oder gewalttätig angegriffen?
Nein: • oder Ja: • Wenn ja, wie oft? x mal durch wen?____________________
2) Kennst Du Schüler, die Waffen in die Schule mitbringen? Hierunter zählen z.B. Messer, Schlagringe etc., Schusswaffen oder Pfefferspray / CS-Gas, Teleskopstock,…
Nein • oder Ja • Wenn ja, was _________________________
3) Gibt es in Deiner Schule ein Programm wie z.B. „Gewaltpräventionsunterricht“, „Thementage gegen Gewalt“, „Gewalt verhindern“ , …oder Ähnliches?
Nein• oder Ja• wenn Ja, wie oft pro Schuljahr x mal
Wie heißt das Programm / der Kurs / Unterricht genau?_______________________________________
4) „Meiner Meinung nach hat die Gewalt an meiner Schule innerhalb der letzten 12 Monate zugenommen.“
Stimme voll zu < • • • • • > Stimme gar nicht zu
ERGEBNISSE
N = 100 (100 befrage Schüler) Methode: Direktes Face-To-Face Interview
Immerhin gaben 23% der Befragten Schüler an, innerhalb dieses oder letzten Jahres schon einmal während der Schulzeit geschlagen oder gewalttätig angegriffen worden zu sein. Trotzdem lautet unser vorläufiges Fazit: "Gewalt an Frankfurter Schulen nimmt nicht unbedingt zu - aber Waffen findet man ... mehr als genug."
37% aller Befragten erklärten, dass sie Schüler kennen, die Waffen in die Schule mitbringen. Beunruhigend ist, dass auch Schlagringe, Messer mit feststehenden Klingen und (am häufigsten) Reizgas / Pfefferspray als legitimes Verteidigungsmittel verstanden werden.
Ein Drittel der Befragten haben angegeben, dass es an Ihrer Schule ein Programm wie z.B. „Gewaltpräventionsunterricht“, „Thementage gegen Gewalt“ oder „Gewalt verhindern“ gibt. Diese Programme haben in der Vergangenheit sicherlich signifikant zu einer positiven Entwicklung an den Schulen beigetragen.
Wurdest Du innerhalb dieses oder letzten Jahres schon einmal während der Schulzeit geschlagen oder gewalttätig angegriffen?
Am häufigsten wurden als Angreifer "Mitschüler" oder "Schüler aus einer höheren Klassenstufe" genannt. Die meisten Befragten gaben an, nicht häufiger als einmal angegriffen worden zu sein.
Kennst Du Schüler, die Waffen in die Schule mitbringen?
Am häufigsten wurde Pfefferspray (Tierabwehrspray) genannt, daneben (Einhand-)Messer mit langer oder feststehender Klinge sowie Teleskopschlagstöcke.
"Die Gewalt an meiner Schule hat innerhalb der letzen 12 Monate zugenommen."
Auf einer Skala von 1 "stimme voll zu" bis 5 "stimme gar nicht zu" bewertet
"Stimme zu" = 1 und 2 auf der Fragebogen-Skala
"Stimme nicht zu" = 4 und 5 auf der Fragebogen-Skala
"Unentschlossen" = 3 auf der Fragebogen-Skala
Gibt es in Deiner Schule ein Programm wie z.B. „Gewaltpräventionsunterricht“, „Thementage gegen Gewalt“, „Gewalt verhindern“ , …oder Ähnliches?
Ein Drittel der Befragten haben dies bejaht. Mehrmals wurde hier "Prävention im Team",PIT, genannt. Es wird in mehreren Projekttagen durchgeführt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier
akutibu private Bildung
Marius Jost, Dipl. Int. Betriebswirt
Delkenheimer Str. 18a
65719 Hofheim am Taunus
Telefon: 069 - 17 55 42 10 - 1
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