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ADHS, Aufmerksamkeitsstörungen und Lese- oder Rechtschreibschwäche, Legasthenie: Ist mein Kind betroffen?

Die Angst ist oft unbegründet.

ADHS, Aufmerksamkeitsstörungen und Lese- oder Rechtschreibschwächen: Viele Eltern haben Angst, ihr Kind könne davon betroffen sein. Dabei habe ich wirklich gute Neuigkeiten für alle Eltern und Erziehungsberechtigten: Häufig sind seit langem köchelnde Befürchtungen unbegründet und die Ursache für schwache Leistungen oder Auffälligkeiten liegt in einem ganz anderen Bereich.

Dieser Artikel gibt unsere Erfahrungen wieder
und kann keine psychologische, ärztliche
oder psychiatrische Beratung ersetzen.


Dieser Text ist die verkürzte Version unseres Leitfadens "ADHS, Aufmerksamkeitsstörungen
& Lese- / Rechtschreibschwäche / Legasthenie" Er enthält viele Tips, Werkzeuge und Links.
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Viele Auslöser lassen sich, nach Ihrer Identifikation, gut beeinflussen oder vermeiden und es stellt sich schon nach wenigen Monaten eine ganz deutliche Verbesserung der Noten ein. Neunzig Prozent der Eltern, die mit Sorgen rund um das Thema ADHS, Aufmerksamkeitsstörungen und Lese- oder Rechtschreibschwächen zu mir kommen, nehmen nach wenigen Wochen mit Erleichterung zur Kenntnis, dass Ihr Kind ganz sicher nicht davon betroffen ist.

Ich habe inzwischen viele Erfahrungen mit Kindern gesammelt, die eine fundierte Diagnose im Bereich ADHS, Aufmerksamkeitsstörungen oder Lese- /Rechtschreibschwäche haben. Als grobe Regel können Sie sich erst einmal merken: Wenn Ihr Kind wirklich betroffen ist, wüssten Sie dies wahrscheinlich schon längst. Viele Symptome zeigen sich bereits im Babyalter oder beim Kleinkind.

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Im Folgenden möchte ich Ihnen aufzeigen, welche Wege Sie gehen können, um Ihre Befürchtungen bezüglich ADHS, Aufmerksamkeitsstörungen und Lese- /Rechtschreibschwächen hinter sich zu lassen.

Ich befürchte, mein Kind könnte „stilles ADS“, ADHS, eine Aufmerksamkeitsstörung, eine Lese- oder Rechtschreibschwäche haben.

Leben Sie nicht länger mit einer diffusen Befürchtung. Wenn Sie endlich die Wahrheit wissen möchten, nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt, oder viel besser noch mit Ihrem Kinder- oder Jugendarzt auf. Ratsam ist die Zusammenarbeit dieses Arztes mit einem Kinder- und Jugendpsychiater oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, denn der diagnostische Aufwand ist nicht gering. Ihr Ziel sollte sein, eine fundierte, gesicherte Diagnose zu bekommen. Wenn Sie erfahren, dass Ihre Befürchtungen unnötig waren, ist der Weg frei für das Auffinden der wahren Ursachen des Problems. Und selbst wenn Sie eine klare Diagnose erhalten, die z.B. ein ADHS Syndrom bestätigt, werden Sie in Ihrem Alltag eine deutliche Erleichterung verspüren, weil Sie dann auch geeignete Maßnahmen ergreifen werden.

Woran erkenne ich ADHS, stilles ADS, Aufmerksamkeitsstörungen und Lese- oder Rechtschreibschwächen?

Beispiel ADHS: Die typischen Merkmale im Bereich ADHS sind unruhiges Verhalten, nicht still sitzen können, ein Mangel an Aufmerksamkeit und Ausdauer bei Tätigkeiten oder Aktivitäten sowie eine deutliche Tendenz, diese Tätigkeiten nicht zu Ende zu bringen und (möglicherweise zusätzlich) unangemessenes impulsives oder abruptes Agieren (verbal oder durch Bewegungen). Allerdings beschreibt diese (verkürzte) Kriterienliste das Verhalten vieler normaler Kinder, wenn Sie gerade vielleicht einen schlechten Tag haben.

Selbst für Fachleute ist es aufwendig und schwierig, ADHS, (stilles ADS, Aufmerksamkeitsstörungen und Lese- oder Rechtschreibschwächen etc.) zu erkennen. Es wird diskutiert, dass bis zu ca. 20 Prozent der ärztlichen Diagnosen im Problemkreis ADHS nicht korrekt sind. Laien, also alle, die keine fundierte medizinische, psychiatrische oder psychologische Ausbildung genossen haben, haben vielfach schlechtere Chancen, ADHS (die Abkürzung ADS ist medizinisch nicht korrekt) intuitiv exakt zu „diagnostizieren“.

Diagnose- und Ausschlusskriterien sind im den beiden Klassifikationssystemen ICD-10 und DSM-IV beschrieben, eine diagnostische Strategie wird unter anderem in den „Leitlinien zur Diagnostik von Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern und Jugendlichen“ dargestellt. Der Diagnoseprozess ist mehrstufig und detailliert, nimmt einige Zeit in Anspruch und bezieht sich unter anderem auf die Gegenwart und Vergangenheit, die Eltern, das Kind und das erweiterte Umfeld des Kindes.

Gemeinsam ist den Kriterien des DSM-IV und IDC-10 unter anderem, dass die Beeinträchtigung sich in zwei oder mehr als zwei Lebensbereichen des Kindes auswirken muss. Die Symptome müssen außerdem mindestens über sechs Monate bestehen und in einem Ausmaß auftreten, das für den Entwicklungsstand des Kindes untypisch ist. Die Symptome müssen auch in einem Alter vor 7 Jahren aufgetreten sein.

Welche anderen Ursachen spielen bei (auffällig) schwachen Leistungen in der Schule eine Rolle? Wodurch werden Aufmerksamkeitsstörungen, Rechen, Lese- und Rechtschreibschwächen häufig verursacht?

Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit können neben den oben genannten möglichen Ursachen (ADHS, andere Aufmerksamkeitsstörungen) viele andere Gründe haben.


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Über Marius Jost

"(...) Fachlich ist er top, hat dazu einen wirklich guten Zugang zu den Kindern. Er stellt sich auf ihre Stärken, Schwächen und Lerntypen ein, und ist dadurch in der Lage, selbst Teenager zu motivieren und das Beste aus ihnen herauszuholen, - zielorientiert und doch verständnisvoll."
- D. Schneider
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